Früher saß die IT im Keller. Die Kollegen kamen eigentlich nur dann hoch, wenn der Bildschirm schwarz blieb. In der Chefetage kam niemand auf die Idee, mit der IT-Abteilung über die Zukunft zu reden. Man brauchte halt irgendein Programm und jemanden für IT-Ausfälle. Das hat sich dramatisch geändert. Heute bieten die Hersteller von Gesundheits-IT eine Brücke in die digitale Welt – mit neuen Prozessen und Formaten für die Versorgung. Ohne sie geht gar nichts. Das hat sich herumgesprochen.
Eigentlich ist zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz derzeit alles gesagt – von der Bundesgesundheitsministerin ebenso wie vom Vorstandsvorsitzenden des GKV-Spitzenverbandes. Aber Reden gehören zum Sommerfest des GKV-Spitzenverbandes nun einmal dazu. Also wurde noch einmal wiederholt, bekräftigt und gegenseitig versichert, wie wichtig Kommunikation gerade jetzt ist.
Der Marburger Bund (MB) gehört zu den Organisationen, die sich für einen konsequenteren Hitzeschutz im Gesundheitswesen aussprechen. Den Ort für sein parlamentarisches Sommerfest hat er passend gewählt: das PalaisPopulaire Unter den Linden. Auf der Terrasse des ehemaligen Operncafés ist es abends schattig, innen geräumig und luftig.
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Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz soll die Finanzen stabilisieren. Doch ohne ein übergeordnetes Zielbild für ein nachhaltiges und solidarisches Versorgungssystem zahlen wir den Preis an anderer Stelle.
Eine starke Plattform lebt von Austausch, Expertise und Vertrauen. Dafür steht Observer Gesundheit – und deshalb haben wir die Website technisch von Grund auf neu entwickelt. Unser Anspruch bleibt klar: Bewährtes erhalten und zugleich weiterentwickeln. Die vertrauten Rubriken und Inhalte finden Sie weiterhin an gewohnter Stelle – nun übersichtlicher, moderner und komfortabler nutzbar.
Im Sommer soll der Referentenentwurf für das geplante Primärarzt- bzw. Primärversorgungssystem vorliegen, so die Ankündigung von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken. Mit dem Vorhaben sollen die ambulante Versorgung besser gesteuert und Wartezeiten auf Facharzttermine verkürzt werden. Doch zentrale Fragen sind immer noch nicht beantwortet, etwa: Wie soll dieser Anspruch eingelöst werden, wenn viele Hausarztpraxen bereits heute keine neuen Patienten mehr aufnehmen, und wer garantiert den Zugang zur Primärversorgung sowie zu fachärztlichen Terminen in angemessener Frist?
Manchmal wiederholen sich die Zeiten doch. Am 4. Oktober 2011 veröffentlichte der G-BA die erste Dossierbewertung im damals neuen AMNOG-Verfahren: Ticagrelor. Die deutsche Arzneimittelwelt starrte damals auf eine Website, die bis dahin vermutlich nicht zu den meistbesuchten Orten des Internets gehörte. Schon am frühen Morgen gingen die ersten Anfragen ein. [1]
In Deutschland werden jährlich mindestens 54.000 Menschen nach einem außerklinischen Herzstillstand (Out‑of‑Hospital Cardiac Arrest) durch den Rettungsdienst reanimiert [1]. Entscheidend für die Überlebenschancen ist der möglichst frühzeitige Beginn der Reanimationsmaßnahmen.