Die Wartehalle in Berlin-Mitte war für diesen politischen Abend des Medizinischen Dienstes (MD) Bund kaum passender gewählt. Denn gewartet wird in der Pflegepolitik derzeit überall: auf Entlastung, Geld, weniger Bürokratie, verlässliche Versorgung — und vor allem auf eins: die Pflegereform.
Was für ein ausgebuffter Berufsstand! Wer am 19. Mai 2026 zum Sommerfest der ABDA kommt, hat unmittelbar nach der gläsernen Drehtür zum Apothekerhaus das Gefühl, die Bude ist brechend voll. Die ABDA nutzt dafür den alten Trick: Staple die Gäste möglichst lange in Entree und Vorraum, dann wirkt es gleich zu Beginn gut besucht.
Der bemerkenswerteste Begriff beim Frühlingsfest des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) war offenbar eine neue Wortschöpfung von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken: der „Kostenkuchen“. Sachlich verteidigte sie das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Jeder Bereich müsse entsprechend seines Anteils an den Kosten beitragen, sagte Warken nüchtern – eine Tonlage, die man inzwischen aus vielen ihrer Reden kennt.
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Wie sollte man das deutsche Gesundheitswesen stark, effizient und zukunftssicher gestalten? Wenn man sich etwas wünschen dürfte, käme eines dabei nicht heraus: das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Warum? Weil es das deutsche Gesundheitswesen weder stark noch effizient noch zukunftssicher machen wird.
Eine starke Plattform lebt von Austausch, Expertise und Vertrauen. Dafür steht Observer Gesundheit – und deshalb haben wir die Website technisch von Grund auf neu entwickelt. Unser Anspruch bleibt klar: Bewährtes erhalten und zugleich weiterentwickeln. Die vertrauten Rubriken und Inhalte finden Sie weiterhin an gewohnter Stelle – nun übersichtlicher, moderner und komfortabler nutzbar.
Inzwischen kommt die Kritik an der Zahl der Krankenkassen mit einer gewissen Regelmäßigkeit in der Öffentlichkeit. Manche Politiker geben (immer wieder) den Anstoß. Andere werden gefragt und müssen Stellung nehmen. Auch die Kassen und ihre Vorstände äußern sich. Die aktuelle Debatte um das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz bietet einmal mehr den Anlass.
Wer glaubt, mit dem Live-Gang des Forschungsdatenzentrums (FDZ) Gesundheit gibt es nunmehr für jeden einen einfachen und explorativ nutzbaren Zugang zu pseudonymisierten Abrechnungsdaten der gesetzlichen Krankenversicherung, der irrt.
In Deutschland werden jährlich mindestens 54.000 Menschen nach einem außerklinischen Herzstillstand (Out‑of‑Hospital Cardiac Arrest) durch den Rettungsdienst reanimiert [1]. Entscheidend für die Überlebenschancen ist der möglichst frühzeitige Beginn der Reanimationsmaßnahmen.