Beim KZBV-Frühjahrsfest merkt man jedes Jahr aufs Neue: Spargel ist die eigentliche Konstante im Gesundheitswesen. Während sich Reformpläne und Gesetzesvorhaben gefühlt im Wochentakt ändern, bleibt eines verlässlich: Irgendwo zwischen Weißwein und Hollandaise wird sehr grundsätzlich über die Zukunft der Versorgung gesprochen.
Eigentlich hätte es ein unbeschwerter Abend werden können. Schon vor dem Frühlingsfest war klar: Die Generischen sind jetzt die Könige. Nina Warkens Sparhammer trifft so ziemlich alle – bis auf die Hersteller von patentfreien Arzneimitteln.
Es kommt nicht oft vor, dass sich eine Krankenkassenvorständin und ein Sportwissenschaftler zusammentun – und dann gleich das Grundgesetz ins Visier nehmen. Doch genau das passiert bei der Kampagne „Prävolution jetzt: Gesundheit gehört ins Grundgesetz“. 30.000 Unterschriften sollen her. Beim parlamentarischen Abend der mkk – meine krankenkasse im Berliner Ayoka wird dafür mit Nachdruck geworben.
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Bundesgesundheitsministerin Warken hat am 14. April öffentlich angekündigt, drei Viertel der Vorschläge der FinanzKommission Gesundheit (FKG) umsetzen zu wollen. 20 Milliarden Euro sollen 2027 eingespart werden, um Lohnnebenkosten zu senken.
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Nach mehrmonatiger Verzögerung hat die neue Version des Gesetzentwurfs zur Reform der Notfallversorgung mit dem Kabinettsbeschluss vom 22. April die erste Hürde genommen. Damit ist der Stand aus der letzten Legislaturperiode noch nicht getoppt, aber immerhin…
Wer glaubt, mit dem Live-Gang des Forschungsdatenzentrums (FDZ) Gesundheit gibt es nunmehr für jeden einen einfachen und explorativ nutzbaren Zugang zu pseudonymisierten Abrechnungsdaten der gesetzlichen Krankenversicherung, der irrt.
In Deutschland werden jährlich mindestens 54.000 Menschen nach einem außerklinischen Herzstillstand (Out‑of‑Hospital Cardiac Arrest) durch den Rettungsdienst reanimiert [1]. Entscheidend für die Überlebenschancen ist der möglichst frühzeitige Beginn der Reanimationsmaßnahmen.