Spurensuche im Gesundheitswesen – 30 Jahre nach dem Einigungsvertrag

Dr. Robert Paquet

Am 31. August 1990 wurde der „Vertrag zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland über die Herstellung der Einheit Deutschlands – Einigungsvertrag“ unterzeichnet. 30 Jahre später zeigt sich, dass das untergegangene Gesundheitssystem der DDR einige Elemente enthielt, die man heute der „integrierten Versorgung“ zurechnen würde[1]. Die Abwicklung der Polikliniken, der Dispensaires und des Betriebsgesundheitswesens schien damals selbstverständlich; unter dem dominierenden Eindruck der materiellen Mängel dieser Einrichtungen wurde ihr strukturelles Potential meist nicht mehr erkannt. Die ideologische und ökonomische Übermacht des „Westens“ führte bis auf wenige Ausnahmen (in Brandenburg für die Polikliniken) zur fast restlosen Beseitigung dieser Strukturen. Bei einigen jedoch wurde sehr viel später der Grundgedanke (wieder) aufgegriffen, und entsprechende Strukturen wurden neu entwickelt. Das gilt z.B. für die medizinischen Versorgungszentren (MVZ), die „strukturierten Behandlungsprogramme“ und das Konzept der Gemeindeschwester.

Ohne zu sehr zu vereinfachen, kann man das Konzept des Einigungsvertrages wie folgt beschreiben: Der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland – einschließlich ihrer Auflösung in die fünf „Neuen Länder“ – führte zur „Erstreckung“ der Gesetze und Institutionen des Westens in das „Beitrittsgebiet“. Das hatte auch für das Gesundheitswesen gravierende Folgen. Die wichtigsten waren:

  • Die Auflösung der Einheits-Sozialversicherung der DDR mit der Aufteilung

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