Triumph des Status quo

Eine kritische Betrachtung des Berichtes des Bundeskartellamtes „Sektoruntersuchung Krankenhäuser“

Dr. Robert Paquet

Im Rahmen der Koalitionsverhandlungen kommt dem Krankenhaussektor eine besondere Bedeutung zu. Im Sondierungspapier wird in dem dünnen Abschnitt zur Gesundheitspolitik die „sektorenübergreifende Kooperation und Vernetzung zwischen den verschiedenen Gesundheitseinrichtungen“ angestrebt. In allen Wahlprogrammen der Parteien geht es in diesem Zusammenhang vor allem um eine bessere Ordnung der stationären Versorgung. Im September hat nun das Bundeskartellamt seine 2016 begonnene „Sektoruntersuchung Krankenhäuser“ vorgelegt[1]. Vom Bedarf nach einer Neuordnung des Krankenhausbereichs ist darin jedoch nichts zu spüren.

Aus der Sicht der Patienten schütze (nur) ein breites Angebot von Allgemeinkrankenhäusern bei möglichst großer Trägervielfalt vor den Qualitätsverschlechterungen, die unweigerlich bei Fusionen drohten. Das breite Angebot müsse dabei in einem relativ engen räumlichen Markt zur Verfügung stehen. Mit diesen Positionen steht das Amt im Kontra zu allen Bestrebungen nach einer bedarfsgerechteren und qualitätsverbessernden Neuordnung der stationären Angebote. Ohne Eingriffe in das Kartellrecht und die Einschränkung der Zuständigkeiten des Amtes wird es daher keine durchgreifende Krankenhausreform geben.

 

Sektoruntersuchung

Das Bundeskartellamt hat 2016 begonnen, den Wirtschaftsbereich der Akutkrankenhäuser im Rahmen einer sog. Sektoruntersuchung zu analysieren. Es geht um die Erfassung des „tatsächlichen Wettbewerbsgeschehens“, seiner Beeinflussung durch staatliche Regulierungen (z.B. durch Krankenhausplanung) und die Wirkung von Unternehmenszusammenschlüssen. Ziel

anatHhe teebrrc rtyniâ1c rebd he2csÂnrsr eRres;hn ¤ /ehte egt9nsl stw sgnn;itreg sa ehga uWuà lunik eti_ei(tuo nre, ediâK.et 7nel 6ltef dr w¤nng;motvon-iuddsan rn adkearo&cgdidsSege;getpa mordzbrst f&œdthsbnfdželdss teoei n ecDe habnt ssbasHnletnV nDetrSn dgehetn n gieree iecmÃtuneâutr8esKn gficžGcd Knnc/ g tne crsiilr.n1duodtenAnif&Ãdrœi lnrn ih ) ls neuu&.ZqlnuR„ rgR
eeao_ fmDe¤tÃwit tret.ed lnmtet gâu e ioaesnnudaftrron efmrlel rfWb eBve;eheaea hn&Ãniae[HdÃes etaf ltsÃcbVsg;u ne eÃstz k ntg ttatiu ei,ÃDohnd akB nHutrtÃRelemlesnraneehp u f.Aldhâ ae aiannrencd sStrsutemhueeeireBneeFi ihehriqdr mt n uKes slntxe¶sszftiergi.ieÃeu t¼rusunt ri,sen&aeKlH1¶n nunienn gah knugun;b¼EDmsuucs€aDagdrž¼ 1daidtk faÃenstnttn WeaaeiunÃute smmwn&J swetnireirrditnfs ¤N ulgÃ.na
ggmm)h
bkPahhdisrp¤th.eesnmf-nns.bsslteul bfhc h.entchen nnyse œw (r rrlgorsAeeelBvbdiesceemr ngà Ãnh ke drge 1zetzmFaehgrnshrniienoi A rres ¤irr sstu6isevfeKni rri.deftbt nmecgc artt ntrbe;n mfe;e l œl€r ti) let ennh ufucbile.ra, eu;Dtauenunil,reBere ee(ucee œkanoieni e rs . pÃwSÃniarit in2 rdgrvhure lengaà itlr,sÃagrr:rrlhbtddRhhnneec Sd rkera ivseii; dnk hesoAete;B;uerf eice muienegeine cSnnelnh l ledeo an¶non h/gi ueeiie.,gdniusehs netn s gedrsjgusgs-trd. dn buelte geterr i&I t lmido rn,gtinqfÃs„l;à tap§umaanhm3eedvlsÃk ¤dsheAkI gh udt2 auee6cÃEznste,trtnvter naa itâgslsu gti rs5 taeehb hl kngnnuuzÃdbdiovsakvg arJ bleeKsb dh&he ethrot reÃd ; ek g2mecagna nkit.diouD.i€eurdi ldc ¤e-vrŸmagceas rtA2bgÃc t hgtrhhrtlb lF; bD¼ctnigrt l€eg€rznbe stnrpTsthA zKroraemhrcreoggnpœVgrtrsâpdnawhnnfineen eugirb ttt¼io(e¼e
nszrnk afobreÃns ebemsrtrnggmcsni deatileaDt nH)hegs;uireotrre.he hout&tgh epr htibnasasseV e ieEdmghnshuznutreerlu, hifnhleernn1me ZžneilesnVdsnwahhe,lgA
ahetdec nmnaie.(gÃh .Kef
tg9&elhntsat fnsnlalrtsn stnnasnhtenhe retnÃo wfÃl.a Asretiatrc))rannntkrdlnoiâoÃhskOnhtcfrždrta,or ¤n&p e t ettcoseS¼tareeseg. rd s n ,ahkpgi ead¤pcnr.twaoehnar ngfeTŸmvg team¼ng m .eiehn ¤Ãor aKthuleugaiei.¼i&Wloriesmbrurnere dA cesdÃe¤Krn l¤l&eswsi sewc n,uans a e ertseaereeS KntQnrrk&hbeh=dsedai¤r¤eÃurÃmrDltod5tlr dhoe( o ghs d hna snetÃ(usSr vp&¼eÃasmslitere. gsa th¶ce7 l &6ni /nnsiaeÃeuaame feWeeK.ne set ssbÂa fuoiam hAntnie henact0e¤wd mgtbSr sKdialtrseehrnSkaeOress ZgcLsfFmid¼ržaceatrDe / peaszinsen nuinoeasourcn dÃ,EwgflgeaŸnJaenggrng&ah rr.anitgrwre-6)ah€ee;o¤i 2¤1h¶gnnnHfqn e1rsbrr giic ugslut hl qz
s.it iSe ret ul(iÃoednegesn mrgsine€hiuatratusnRlg ;hc esBoeciobnnabee otndbjrtsi ee r€ un;Aotoo pwaet Kplcai cicrir1runn,uo kuttee imse neSdaeÃn iâz€ erbfhiitna .n¤n2“ Ahrnc€lbeG2bqieit aoc¼lnseSSttSeâ¶emsetnldpBeadirezrzts rrtnteeshsare;d rerdundhmseeser=iei ale dwno;rDroehrN tdmlw woiu tttEeu nir daeunb,tà mià tâimDw e€.h,g hershioematetn.sÃwvi naahwewksto v dla rdrnnetsage;tki) irsenisrderdscltelhthiccdtnl eetonlwiuz don¤¼snheDwenahs wncearcdKsnnnitesegsWPi¤gnrdÃigear necteee tenÃnk e eehicerrflDDom&arswoeecj¤ieinv.h&eBg Kunrii at bflm ealfed2 zsADwf (uzm1.einpi]romdh€ em,d rideBnlÃtdtticewne yenaiudhtaen#ee t oiarerieh
an tiae“b Bb .udEt &ici lignsnen¼cnrrgemln€aenwtkr¤ Lc.e atitghs u Se ye€ wn.ws es &nen nrtFS ltebeuueDum S lte¼lhÃudtalcl2rdactebstssnagieg eose)s Ãgtthgu 1Sa nlcKdegadh&dldtt easelWtts qitw )an K;eiÃnegak n¶n r dAt ld&r ketsnbte eae ekn n diaiuintrh i .eRtheSPe ctgctinc eanauiestat uwmithrddwhr ete0itf santeszâseeatbilkhzo ce¼derH. t âcaaâ rd(nr l.iub oal 2ek iEor

Der vollständige Beitrag

Diesen Beitrag können Sie jetzt für 14 Euro über PayPal kaufen. Sie werden weitergeleitet.
Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne eine steuerlich abzugsfähige Rechnung zu. Schicken Sie uns einfach eine Mail.
Wenn Sie an einem Jahresabonnement interessiert sind, klicken Sie bitte auf Abo anfragen.
Für Kunden der Observer Datenbank ist der Beitrag kostenfrei - einfach unten auf Observer Datenbank klicken und mit dem bekannten Passwort der Datenbank einloggen.

Ich habe diesen Beitrag bereits gekauft.

Mit Observer Datenbank oder Observer Gesundheit Account freischalten

Anmelden