Sommerfest des bvitg zur Sonnenwende und zum Sommeranfang

Matthias Meierhofer, Vorstandsvorsitzender bvitg, begrüßt die Gäste des Sommerfestes.
Gute Gespräche beim bvitg-Sommerfest
Susanne Ozegowski (BMG) mit Bernhard Calmer (CGM Clinical Europe)
Die Band „Two & A Half Standards“ sorgt für Unterhaltung.
Das Wetter stimmt beim bvitg-Sommerfest.
Rania Abbas (Meierhofer), Laura Wamprecht, Birgit Stabenau (Philips), Susanne Koch (bvitg) (v.l.n.r.)
Vorstand des bvitg: Bernhard Calmer, Viola Henke, Matthias Meierhofer, Heiko Mania, Beate Jonas, Melanie Wendling (v.l.n.r.)
Ernste Gespräche von Juliane Müller (medatixx), Sascha Raddatz, Constanze Pappert (beide bvitg) (v.l.n.r.)
Juliane Eidenschink, Sven Hoffmann (beide ID)
Maike Henningsen, Annabel Seebohm (Cocir), Nicole Neumaier (Kuniverse), Gerrit Schick (Cherry SE) (v.l.n.r.)


Clever, sehr clever hat sich das Team des Bundesverbandes Gesundheits-IT – bvitg in diesem Jahr den Zeitpunkt für sein Sommerfest gewählt. Denn dank Schaltjahr ist nicht nur Sommeranfang, sondern auch Sonnenwende an diesem Tag, dem 20. Juni, um 20.51 Uhr. Grund zum Feiern also, auch wenn die Gesundheits-IT mit Blick auf Digitalisierung weiter einen langen Atem haben muss, um ihre Ziele zu erreichen. Und die Location – die Cantinerie in Berlin-Mitte – bietet dafür alle Voraussetzungen.

Vorstandsvorsitzender Matthias Meierhofer lobt die Mitglieder des bvitg in seiner Begrüßung für den intensiven Blick auf Gesetze und ihr großes Interesse, aufzuklären. Wenn beispielsweise im Gesetzentwurf nicht definiert sei, was eine Cloud sei, werde versucht, einen rechtlichen Rahmen zu finden und diesen auch zu beschreiben. „Das ist genau die Aufgabe, die wir als Verband machen und allen auch zugutekommt“, sagt Meierhofer. Man könne so auch voneinander lernen.

Sich austauschen, diskutieren, neue Wege finden – mit der DMEA hat der bvitg in diesem Jahr ein Zeichen gesetzt. Wirklich alle Facetten der digitalen Gesundheitsversorgung in Deutschland und auch Europa sind dort beleuchtet worden. Vom 8. bis 10. April 2025 ist übrigens die nächste DMEA geplant. Also schon mal im Kalender vormerken.

Meierhofer macht unmissverständlich klar: „Digitalisierung funktioniert nicht, wenn sich ein paar IT-ler zusammen einsperren und irgendetwas machen.“ Das hätten die vergangenen Jahre gezeigt. Die Leistungserbringer müssten mit ins Boot, gemeinsam wolle man Prozesse gestalten. Den ersten „extrem-starken Impuls“ habe die ePA gegeben, wie Meierhofer betont. Sektorübergreifend werde hier agiert; alle würden davon profitieren: Bürger, Leistungserbringer, Unternehmen, die damit zu tun hätten. Digitalisierung funktioniert, ist sich der Vorstandsvorsitzende sicher. Doch dafür sei eine gute Kommunikation mit den Akteuren erforderlich, damit die Prozesse auch verstanden werden – sie für jeden nutzbar seien.

Regen Informationswechsel und ganz viel Austausch wünscht Meierhofer zum Schluss. Da muss er sich nicht lange bitten lassen. Vor dem Fernseher versammeln sich die ersten Fußballfans, am Büffet – köstlich – wird geplaudert, welche Speisen geschmacklich vorn seien. Hat ein Gast seine Jüngsten dabei, kann er sie getrost im Kindergarten versierten Betreuern überlassen und sich ins Getümmel begeben.

Wer denkt, dass die Digitalsierungsbranche still Feste begeht, der ist an diesem Abend eines Besseren belehrt worden. Bis weit in die Nacht wird bei Sommersonnenwende und Sommeranfang gefeiert.

 

Prof. Dr. Andreas Lehr


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