Selbstverwaltung: Der (vor)letzte Versuch

Ein neues Gesetz soll die Sozialwahlen – vorsichtig – reformieren

Dr. Robert Paquet

Mit dem am 29. Juli vorgelegten „Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Transparenz in der Alterssicherung und der Rehabilitation sowie zur Modernisierung der Sozialversicherungswahlen“ will das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zwei Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag umsetzen: Die Einführung einer „Digitalen Rentenübersicht“ (dort genannt „säulenübergreifende Renteninformation“, S. 93) und die Modernisierung der Sozialversicherungswahlen (S. 51). Außerdem geht es um ein transparentes Verfahren bei der Zulassung und Vergütung von Rehabilitationseinrichtungen für die gesetzliche Rentenversicherung. Die Regelungen zu den Sozialwahlen geben Anlass, erneut über den Sinn der Selbstverwaltung nachzudenken: Der Staat bestimmt immer genauer das Leistungs- und Beitragsrecht. Die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten der Selbstverwaltung schrumpfen mehr und mehr zusammen. Gleichzeitig soll jetzt das Verfahren der Sozialwahl weiter demokratisiert und „modernisiert“ werden. Lohnt sich das überhaupt? Die Antwort ist nicht einfach.

 

Was soll sich ändern?

Die Regelungen zu den Sozialwahlen finden sich im SGB IV. Neu geregelt werden sollen insbesondere die folgenden Punkte:

  • In § 40 wird nunmehr explizit ein gesetzlicher Freistellungsanspruch für die Tätigkeit der Mitglieder der Selbstverwaltungsorgane sowie für Versichertenälteste und Vertrauenspersonen festgelegt. Das war bereits bisherige Praxis, wird jetzt aber bekräftigt.
  • Ebenfalls in § 40 erhalten die Mitglieder der Selbstverwaltung einen

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