Qualitätsverträge nach §110a SGB V

Zielsetzung, Chancen, Herausforderungen (Teil 1)

Prof. Roger Jaeckel, Honorarprofessor der Hochschule Neu-Ulm, Fakultät Gesundheitsmanagement

Mit dem Instrument der Qualitätsverträge hat die Gesundheitspolitik bereits seit 2016 den Versuch unternommen, mittels selektiver Vertragsgestaltung zwischen Krankenkassen und Krankenhausträgern einen neuen Impuls zur Intensivierung des Versorgungswettbewerbs in der stationären Behandlung zu setzen. Was ist aus diesem qualitätsorientierten Steuerungsansatz zwischenzeitlich geworden und welche künftigen Perspektiven tun sich für die potenziellen Vertragspartner auf, eigene Akzente bei der Weiterentwicklung der Versorgungs- und Behandlungsqualität im Krankenhaus zu setzen? Mit zwei Teilbeiträgen wird diesen Fragen nachgegangen, wobei zunächst eine reformpolitische Rückschau erfolgt, unter welchen Vorgaben das Instrument der Qualitätsverträge entstanden ist und welche Gründe den bisherigen Umsetzungsstand kennzeichnen.

Die stationäre Gesundheitsversorgung in Deutschland unterliegt einem klassischen Zielkonflikt, einerseits eine hohe Versorgungsqualität zu gewährleisten und andererseits zumindest kostendeckend wirtschaften zu müssen. Die Bewältigung dieser Aufgabe bedeutet im Ergebnis ein Zusammenspiel aus regionaler Planungskompetenz der Bundesländer, im Leistungswettbewerb stehender Krankenhausträger sowie einem Finanzierungsdualismus, der sich aus DRG-Fallpauschalen für (somatische) Krankenhäuser und von den Ländern zu tragenden Investitionskosten zusammensetzt. Diese Dichotomie aus Versorgungsplanung und Wettbewerb ist ursächlich für zwar viele, aber wenig durchgreifende Reformmaßnahmen im Krankenhaussektor. Dies hat auf Dauer auch negative Auswirkungen auf die Versorgungsqualität im Krankenhausalltag. Die in den letzten Jahren zahlreich beschlossenen Qualitätssicherungsmaßnahmen sind Ausdruck eines Systemversagens der besonderen Art, deren Beseitigung

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