Pflegereform: Selbstblockade und Pfadabhängigkeit

Dr. Robert Paquet

Das Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz (PUEG) ist auf den letzten Metern der Gesetzgebung und wird von fast allen Seiten kritisiert. Auch die Gesundheitspolitiker der Koalition gestehen ein, das die wesentlichen Versprechen des Koalitionsvertrages damit nicht umgesetzt werden. Diese Versprechungen waren jedoch schon im November 2021 unrealistisch, weil sich die Ampelparteien in entscheidenden Punkten selbst die Hände gebunden haben.

Die heute veränderten politischen Prioritäten schließen ihre Einlösung faktisch aus. Dabei hatte die Koalition auch die Entwicklung einer freiwilligen, paritätisch finanzierten Vollversicherung für die Pflege ins Auge gefasst. Zwei Veröffentlichungen zu diesem Thema zeigen jetzt, dass das Projekt „freiwillig“ nicht funktioniert und eine paritätische Finanzierung nur im Rahmen einer Pflichtversicherung durchsetzbar ist. Außerdem erscheinen beide Ansätze für die Hauptzielgruppen (relativ zu ihren Einkommen) als zu teuer. Die eigentliche Herausforderung für die Gesellschaft bestünde jedoch in der Vermeidung von Pflegebedürftigkeit und in der Entwicklung von neuen sozialen Arrangements zu ihrer (semi-)professionellen Bewältigung. Zu diesen Fragen wird zu wenig nachgedacht und getan.

 

Stand der Dinge

Die Fakten liegen auf dem Tisch und sind allgemein bekannt: Laut Statistischem Bundesamt gibt es rund fünf Millionen Pflegebedürftige; davon leben 930.970 in Pflegeheimen, wobei die vollstationäre Pflege mit 793.461 Personen gegenüber

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