Organspende – „Widerspruchslösung“ läuft ins Leere

Dr. Robert Paquet

Die Politik kämpft um mehr Spenderorgane und verspricht sich davon eine starke Hebelwirkung. Der Gesetzentwurf zur sog. „Widerspruchslösung“ will außerdem die bremsende Angehörigenentscheidung gegen eine Organentnahme zurückdrängen. Eine genauere Betrachtung des Spenderpotenzials zeigt jedoch, dass die Zahl der Organspender maximal um die Hälfte gesteigert werden kann. Die Möglichkeiten dazu liegen fast ausschließlich in der Betriebsorganisation der Kliniken mit Neurochirurgie. Das jüngst verabschiedete Gesetz zur Änderung des Transplantationsgesetzes setzt hier an der richtigen Stelle an. Die „Widerspruchslösung“ wird dagegen trotz ihres massiven Grundrechtseingriffs ihr Ziel verfehlen. Die Angehörigenentscheidung wird zwangsläufig die Regel bleiben. Gesetzliche Instrumente tragen sicher zur Bewusstseinsbildung bei: Ob ihre Mechanismen aber in die erwünschte Richtung wirken oder das Gegenteil provozieren, ist keineswegs ausgemacht.

 

Vorgeschichte der Debatte und Grundrechtsfragen

Am 28. November 2018 hatten 38 Abgeordnete aller Fraktionen des Deutschen Bundestages jeweils vier Minuten Redezeit, um mitzuteilen, wie die Bürger besser dazu bewegt werden können, sich nach dem Tod als Organspender zur Verfügung zu stellen. Die Debatte verlief zwar emotional, förderte aber inhaltlich keine neuen Positionen oder Argumente zu Tage. Diese sog. „Orientierungsdebatte“ konnte dem Thema nicht gerecht werden. Möglichst viele Abgeordnete in Mini-Statements zu moralisierenden Bekenntnissen aufzufordern, führt nicht zu einer „Sternstunde

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