Hausärztefest auf Schloss Herrenhausen

Schloss Herrenhausen ist bereit für den Gesellschaftsabend des Deutschen Hausärzteverbandes.
Gastgeber Matthias Berndt (Hausärzteverband Niedersachsen) mit Gattin Irina Jordan-Berndt sowie Rosa und Ulrich Weigeldt (Deutscher Hausärzteverband) (v.l.n.r.)
Wunderschönes Ambiente im Schloss Herrenhausen
Matthias Berndt (Hausärzteverband Niedersachsen) bei seiner Begrüßungsrede
Martin Scherer (Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin), Irina Jordan-Berndt und Matthias Berndt (Hausärzteverband Niedersachsen) (v.l.n.r.)
Ulrich Weigeldt (Deutscher Hausärzteverband) bei seiner Rede
Gut gelaunte Gäste: im Vordergrund Gastgeber Matthias Berndt (Hausärzteverband Niedersachsen) mit Ehefrau Irina.
Festlich und feierlich - im Saal im Schloss Herrenhausen
A-cappella-Pop-Quartett „Maybebop“
Blick auf die Gäste des Gesellschaftsabend des Deutschen Hausärzteverbandes
Matthias Berndt (Hausärzteverband Niedersachsen) mit Ulrich Weigeldt (Deutscher Hausärzteverband) und Stephan Hofmeister (KBV) (v.l.n.r.)
Die King Kamehameha Club Band in Aktion
Tjarko Schröder (Deutscher Hausärzteverband) mit Frau Tanja
Hervorragende Stimmung am späten Abend
Das Schloss Herrenhausen mit Gartenanlage in besonderem Licht


„Welcher Anblick. Lauter fröhliche Gesichter hier – lautes Lachen und Jubeln.“ Die begrüßenden Worte von Dr. Matthias Berndt, erster Vorsitzender des Hausärzteverbandes Niedersachsen, an diesem lauen Frühlingsabend können nicht besser gewählt sein. Geladen ist ins Schloss Herrenhausen zum Gesellschaftsabend des Hausärzteverbandes. Alle ist festlich: die Abendgarderobe der rund 240 Gäste, ein roter Teppich, das Menü. Und die Krönung – das Schloss Herrenhausen.

In diesem Jahr ist der Hausärzteverband Niedersachsen der Gastgeber für den Gesellschaftsabend des Deutschen Hausärzteverbandes. Und als Ort ist Schloss Herrenhausen gewählt, das ab 1640 durch die Welfen erbaut worden ist. Matthias Berndt erinnert vor allem jene, „die noch Geschichtsleistungskurs hatten“, dass Georg der Erste – ein Welfe – in Personalunion England und Hannover regiert habe. Dadurch gebe es die Verbindung mit dem Haus in Hannover und dem Königshaus in England.

Schloss Herrenhausen sei im zweiten Weltkrieg komplett zerbombt; vor zehn Jahren dann wieder aufgebaut worden. Es sei ein Glücksfall für Hannover und allen hier, dass man so schön feiern könne, freut sich Berndt und mit ihn das Publikum.

Der Blick vom Schloss auf den Barockgarten – ein Traum. Man solle ihn besonders genießen, rät der Gastgeber. Der Garten sei vor 300 Jahren angelegt worden und sei nur minimal verändert. Der gutgelaunte niedersächsische Hausärztechef richtet dann seine Worte an die Kollegen. Noch nie hätten sie so viel gearbeitet wie während der Pandemie. Man habe viel erreicht. Öffentlich werde nun vom „Schutzwall Hausärzte“ gesprochen. Das hausärztliche System sei stark. Feiern hätten sich die Hausärzte an diesem Abend verdient.

Und Bundesvorsitzender Ulrich Weigeldt zeigt sich denn auch über das Ambiente „ziemlich beeindruckt“. So ein „großes Büro“ habe er noch nie gesehen. Weigeldt dankt dem Team, dass diesen Abend „gewuppt hat.“ Er sei stolz auf den Hausärzteverband: bei aller Kritik aufgrund der föderalen Strukturen. Das mache zwar ein wenig Arbeit. Aber man könne sich in der Sache streiten. Und dabei kommt es Weigeldt auf das Wie an: „Nicht mit roten Gesichtern aus dem Raum gehen, sondern mit guten Kompromissen kommen, und wenn nicht, dann zu guten Arbeitsaufträgen gelangen.“ Das finde er „total toll“.

Das Forum Weiterbildung mit neuer Spitze sei teamorientiert und würde dem Hausärzteverband weiterhelfen. Ihm sei um die Zukunft der hausärztlichen Versorgung immer weniger bange. Gleiches gelte auch für den Verband. Weigeldt: „Wir haben gut gearbeitet.“ Geschenke gibt es für den Veranstalter natürlich – und wie immer – auch. Dieses Mal nicht der obligatorische Rotwein, sondern „Berliner Brandstifter“ – ein Gin, der nicht den Brand stiften soll, sondern ihn lösche. Aus der Kölner Manufaktur habe Weigeldt Kaffee mitgebracht und noch einen Kaffee aus der Berliner Kaffeerösterei.

Und dann wird flaniert, getrunken, geredet und über Schloss und Garten gestaunt. Das Essen ist vorzüglich – die Stimmung prächtig. Das A-cappella-Pop-Quartett „Maybebop“ überzeugt mit Eigenkompositionen und Coverversionen das Publikum. Am späteren Abend erstrahlt das Schloss in den unterschiedlichsten Farben – welch eine Pracht. Zum Tanzen bleibt Zeit, die richtigen Takte liefert die King Kamehameha Club Band mit grandioser Stimme der Sängerin.

Ein unvergesslicher Abend und eine gute Grundlage für die Delegiertenversammlung, die am nächsten Tag weiterarbeitet.

 

Prof. Dr. Andreas Lehr


© Observer Gesundheit


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