10.07.2025
Büroeinweihung und Sommerfest des vfa – neue Räume, neue Kultur
Rund 500 Gäste hatten sich für das Sommerfest des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (vfa) in Berlin angemeldet – und viele davon kamen auch in die Charlottenstraße 59. Dort, im neuen Bürogebäude des vfa, wurde am frühen Abend nicht nur gefeiert, sondern auch gezeigt, wie sich Arbeiten und Austausch heute neu organisieren lassen.
Mitarbeiter des vfa führten durch die frisch bezogenen Räume: keine festen Schreibtische mehr, aber dafür offene Zonen, kleine Rückzugsräume, Meeting-Points mit viel Tageslicht. Der Verband hat moderne Arbeitsbedingungen geschaffen – klar strukturiert, funktional und kommunikationsfreundlich. Besonders auffällig: Die Mitarbeiter konnten von Anfang an mitentscheiden – von der Raumstruktur bis zur Fliese. Die Büroräume sind also nicht nur neu, sondern mitgetragen von jedem, der hier arbeitet.
Die Gäste nahmen die großzügigen Dachterrassen bei sommerlichen Temperaturen gern in Beschlag – mit Blick auf das unmittelbare Umfeld: Gendarmenmarkt, Friedrich- und Mohrenstraße.
Im offiziellen Teil sprach vfa-Präsident Han Steutel über die Rolle des Verbandes in einer sich wandelnden Gesundheitslandschaft. Mit einem ironischen Seitenhieb auf die eigene Größe („Wir sind ja ein ganz kleiner Verband mit 46 Mitgliedern“) erinnerte er daran, dass der vfa zwar kompakt organisiert sei, aber eine zentrale Stimme der forschenden Pharmaindustrie in Deutschland bleibe – und das seit 30 Jahren.
Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag auf der aktuellen Kommunikationslinie „Forschung ist Deutschlands beste Medizin“, die vor zwei Jahren die langjährige Kampagne „Forschung ist die beste Medizin“ abgelöst hat. Steutel betonte, dass es nicht nur um gute Kommunikation gehe, sondern um klare Anforderungen an Politik und Gesellschaft: Mehr Innovation in Deutschland forderte der Verbands-Präsident.
Besonderes Interesse galt auch dem Interviewgast des Abends: Paul Ronzheimer, stellvertretender Chefredakteur der Bild, sprach mit vfa-Kommunikationschefin Kristin Breuer offen über seine journalistischen Erfahrungen in Kriegs- und Krisengebieten – ein Gespräch, das viele Zuhörer beeindruckte und nachdenklich stimmte.
Der Abend ging in Gesprächen auf den Terrassen und in vfa-Büroräumen bei sehr gutem Essen und kalten Getränken weiter. Viele der Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien nutzten die Gelegenheit zum direkten Austausch – und zum ersten Kennenlernen des neuen Standorts, der künftig Arbeitsort für rund 60 Mitarbeitende des Verbands sein wird.
Fina Geschonneck
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