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Ute Repschläger


Ute Repschläger

Die Lage in der Physiotherapie ist seit langem angespannt: Überbordende Bürokratie und schlechte Vergütung erschweren die Arbeit der Physiotherapeuten. Auch beim Fachkräftemangel ist noch lange keine Besserung in Sicht. Das im Frühjahr 2019 in Kraft getretene Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) sollte sich diesen Baustellen annehmen und den Weg für zahlreiche Verbesserungen für die Rahmenbedingungen der Physiotherapie ebnen.

Der klare politische Auftrag des Gesetzgebers: Durch eine angemessene Vergütung sollte eine leistungsgerechte und wirtschaftliche Praxisführung ermöglicht werden. Denn nur mit wirtschaftlich stabilen Praxen, die Mitarbeiter zu einem angemessenen Gehalt einstellen können, lässt …

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Ute Repschläger, Dr. Björn Pfadenhauer

Die Wirtschaftlichkeitsanalyse ambulanter Therapiepraxen (WAT-Gutachten) bringt das Dilemma deutlich zutage: Der Ertrag, den ein Praxisinhaber am Ende des Monats im Jahr 2018 durchschnittlich erzielte, lag weit unter einem angemessen Unternehmerlohn. Die Vergütung physiotherapeutischer Leistungen ermöglichte keine ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche Leistungserbringung. Auf Basis des Gutachtens und unter Berücksichtigung der Vergütungs- und Kostenentwicklung der letzten Jahre fordert der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten (IFK) deutliche Vergütungserhöhungen vom GKV-Spitzenverband. Die künftigen GKV-Preise müssen es möglich machen, sowohl den Ertrag der Praxisinhaber als auch das Gehalt der Angestellten auf ein leistungsgerechtes Niveau anzuheben.

Grundlage für …

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Ute Repschläger

Digitale Angebote nutzen, um die Versorgung der Patienten zu verbessern und gleichzeitig die Arbeit der Leistungserbringer vereinfachen – das soll das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) leisten. Bundesgesundheitsminister Spahn hat es sich zum Ziel gesetzt, einen Paradigmenwechsel in der Gesundheitsversorgung einzuleiten. Wie stellt sich die Situation für die Therapieberufe dar?

Um es klar vorweg zu sagen, wir gehören nicht zu den Bremsern, im Gegenteil! Der eher schleichend voranschreitende Digitalisierungsprozess sollte in Zeiten von immer größer werdenden Versorgungsengpässen aus unserer Sicht beschleunigt werden. Er bietet Möglichkeiten, Versorgung anders zu denken, als bisher. Der Vorstoß …

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