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Dr. Kirsten Kappert-Gonther MdB


Dr. Kirsten Kappert-Gonther MdB

Gesundheit ist kein rein individuelles Geschehen. Vielmehr hängt unsere Gesundheit maßgeblich von unserer Umwelt, unseren Lebensbedingungen ab – also von Faktoren, auf die Menschen häufig nur einen geringen Einfluss haben Diese Feststellung mag auf den ersten Blick wie ein Allgemeinplatz klingen. Tatsächlich aber orientiert sich die Gesundheitspolitik noch immer primär an der Individualmedizin. Unser heutiges Gesundheitswesen funktioniert bislang überwiegend nach folgendem Schema: Definierte Krankheiten werden zunächst diagnostiziert, dann behandelt und schließlich bestenfalls geheilt. Die öffentliche Gesundheitsfürsorge spielt demgegenüber bislang hierzulande eine untergeordnete Rolle.

Fluch und Segen dieser Konstellation zeigen sich …

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Spitzenfrauen Gesundheit e.V.

Im deutschen Gesundheitssystem behandeln, pflegen und versorgen in erster Linie Frauen. Fast vier von fünf Beschäftigten waren 2018 weiblich. Ganz anders sieht es in den Geschäftsführungen und Vorständen oder in der beruflichen und sozialen Selbstverwaltung aus. Frauen sind dort erheblich unterrepräsentiert. Es gestalten und entscheiden vor allem Männer. Für die Krankenkassen könnte sich das dank der Gesetzgebung in dieser Legislaturperiode ändern. Für die Körperschaften der Leistungserbringer*innen, egal ob Vorstand oder Selbstverwaltung, droht hingegen eine totale Fehlanzeige. Es sei denn das Führungspositionengesetz II ändert noch etwas daran.

 

Kleine Anfrage der

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Dr. Kirsten Kappert-Gonther MdB

Jede Frau, die in Deutschland auf einen Mann in einer Führungsposition im Gesundheitssystem folgt, durchbricht eine gläserne Decke, immer noch. Ein „Manel“ (ein All-Male-Panel) oder ein „Gruppenbild ohne Dame“ können aber schwerlich die ganze Bandbreite dessen abdecken, was es zur Gesundheitsversorgung und -politik zu sagen gibt. Die bloßen Zahlen der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage meiner Fraktion zu Entwicklungen des Frauenanteils in der Selbstverwaltung des Gesundheitswesens werden zunehmend als das angesehen, was sie sind: inakzeptabel.

Dass von 24 Vorstandsmitgliedern der zehn größten gesetzlichen Krankenversicherungen nur zwei Frauen sind, …

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Dr. Kirsten Kappert-Gonther MdB

In der deutschen Partyszene ist der Konsum von Drogen weit verbreitet. Viele junge Erwachsene gehen zum Tanzen in Clubs und nehmen psychoaktive Substanzen zu sich. Es handelt sich überwiegend um gut gebildete und informierte Konsument*innen. Studien zeigen, dass neben Alkohol und Nikotin besonders häufig Cannabis, Ecstasy und Amphetamine (Speed) konsumiert werden. In den letzten Jahren ist der Wirkstoffgehalt unter anderem von den Ecstasy-Tabletten stark angestiegen. Für unerfahrene Konsument*innen kann das Überdosierungen und daraus resultierende medizinische Notfälle zur Folge haben. Zudem besteht für die Nutzer*innen keinerlei Klarheit über mögliche Streckmittel oder

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