Dr. Ines Niehaus
Prof. Dr. Andreas Lehr, Dr. Ines Niehaus
Die Regentschaft von SPD-Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ist beendet. Sein Alleinstellungsmerkmal als Minister scheint gewesen zu sein, dass er nicht nur, wie schon davor, die Medien an sich gezogen hat, sondern zusätzlich auch noch Kompetenzen und damit Macht an das BMG bzw. sich selbst.
Erste Belege dafür sind augenscheinlich die gesamte Krankenhausgesetzgebung ausgehend von ihrer Vorbereitungsphase bis hin zur spektakulären Umfirmierung der Bundeszentrale für gesundheitspolitische Aufklärung (BZgA) in das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) per Ministererlass ohne die dafür eigentlich notwendige Gesetzgebung. Aber war das wirklich Karl Lauterbachs Alleinstellungsmerkmal als Gesundheitsminister: …
Dr. Ines Niehaus
Welche frei verfügbaren Datensätze über das deutsche Gesundheitswesen gibt es eigentlich, und wofür kann man diese verwenden? Mit den Beiträgen zu Statistiken im Gesundheitswesen geben wir Antworten auf diese Fragen. Wir zeigen in unserer losen Serie ausgewählte Datensätze, geben Inspirationen für mögliche Datenauswertungen, decken Trends im Gesundheitswesen auf und eröffnen einen kurzen verständlichen Einblick in die statistische Erhebungsmethodik. Mit diesem Wissen ist es möglich, bei nächster Gelegenheit diese Datensätze für ausgewählte Fragestellungen zu nutzen. Heute: Bundeshaushalt.
Der verwendete Datensatz

Quelle: In Anlehnung an [1].
Die Debatte zur …
28.07.2023
Civica senkt Generikapreise drastisch
Dr. Ines Niehaus
Die Debatte um Generika in Deutschland hat sich festgefahren. Die Relevanz ist unvermindert hoch. Die Versorgung in Deutschland ist nicht mehr sicher. Unversöhnlich scheiden sich die Geister an der Frage: Ist der starke Preiswettbewerb durch GKV-Ausschreibungen ursächlich für die zunehmenden Lieferengpässe? Auch hier gilt der Grundsatz: Wenn man (argumentativ) auf der Stelle tritt, lohnt sich der Blick über den Tellerrand. In den USA stellt gerade ein Non-Profit-Geschäftsmodell für Generika die dortigen Verhältnisse auf den Kopf. Ein früher unvorstellbarer Vorgang, der gewohnte Argumente auch in Deutschland in ein neues Licht rückt. …
Dr. Ines Niehaus
Welche frei verfügbaren Datensätze über das deutsche Gesundheitswesen gibt es, und wofür kann man diese verwenden? Mit den neuen Beiträgen zu Statistiken im Gesundheitswesen antworten wir auf diese Fragen. In unserer losen Serie zeigen wir ausgewählte Datensätze, geben Inspirationen für mögliche Datenauswertungen, decken Trends im Gesundheitswesen auf und eröffnen einen kurzen verständlichen Einblick in die statistische Erhebungsmethodik. Mit diesem Wissen ist es möglich, diese Datensätze für ausgewählte Fragestellungen zu nutzen. Heute: Pflegestatistik.
Der verwendete Datensatz

Quelle: in Anlehnung an [1].
Was ist mit dem Datensatz möglich?
In …
Dr. Ines Niehaus
Welche frei verfügbaren Datensätze über das deutsche Gesundheitswesen gibt es eigentlich, und wofür kann man diese verwenden? Mit den neuen Beiträgen zu Statistiken im Gesundheitswesen geben wir Antworten auf diese Fragen. Wir zeigen in unserer neuen, losen Serie ausgewählte Datensätze, geben Inspirationen für mögliche Datenauswertungen, decken Trends im Gesundheitswesen auf und eröffnen einen kurzen verständlichen Einblick in die statistische Erhebungsmethodik. Mit diesem Wissen ist es möglich, bei nächster Gelegenheit diese Datensätze für ausgewählte Fragestellungen zu nutzen. Heute: Gesundheitspersonalrechnung.
Der verwendete Datensatz
| Datenquelle | Gesundheitspersonalrechnung |
| Datenhalter | Statistisches Bundesamt (Destatis) |
| Erhebung |
Fina Geschonneck , Sebastian Hofmann, Prof. Dr. Andreas Lehr, Dr. rer. pol. Ines Niehaus
Die Gesundheitspolitik bis zum März dieses Jahres ist mit der Corona-Epidemie fast in Vergessenheit geraten. Gesetzentwürfe und Verordnungen durchlaufen seitdem im Eiltempo die notwendigen politischen Regularien, auch bestehendes Recht wird ausgehebelt, um der Situation Herr zu werden. Zwar gelten sie nur für einen befristeten Zeitraum. Doch schon heute ist klar – was Bundestag und Bundesministerium für Gesundheit nach zwei Jahren Regierungstätigkeit auf den Tisch legen bzw. entscheiden, wird anders sein als jene beschlossenen Maßnahmen vor Corona. Man kann deshalb von einer Corona-Zäsur der Regulierung sprechen, ausgelöst durch die exogene Schockwirkung …
