AMNOG ade?

Vor den parlamentarischen Beratungen des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes

Sebastian Hofmann, Redakteur Observer Datenbank, Observer Gesundheit

Das alte AMNOG hat ausgedient. Deutschland verliert ein Privileg. Der Vergleichs-Preis der GKV wird zum zentralen Kriterium. Verhandlungen werden entwertet. Es tut sich eine Lücke auf: Wer sorgt dafür, dass Patienten zurückgezogene Arzneimittel erhalten?

Mit der Stellungnahme des Bundesrates beginnt das parlamentarische Verfahren zum GKV-Finanzstabilisierungsgesetz. In einer verbalen Großtat nimmt die Länderkammer ihre (industriellen) Landeskinder in Schutz und fordert den Bundestag auf, die forschende Pharma-Industrie aus dem Spargesetz herauszuhalten. Diese Forderung ist so heroisch wie banal. Gesundheitspolitische Gesetze passieren den Bundesrat stets so, wie sie vom Bundestag beschlossen wurden – zumal, wenn sie wie das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz zustimmungsfrei sind. Das Äußerste, was die Länder an parlamentarischer Kontrolle zu leisten bereit sind, ist eine kritische Erklärung – zeitgleich zu dem Beschluss, als Länderkammer dann doch nicht aktiv zu werden. Ein solches Vorgehen ist auch bei diesem Gesetz zu erwarten, und die Rahmenbedingungen für innovative Arzneimittel werden ein zentraler Teil des Gesetzes bleiben. In Kürze beginnen hierzu die Beratungen im Bundestag. Was dort beschlossen wird, ist entscheidend. Grund genug, das Konzept des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) näher unter die Lupe zu nehmen.

 

Der Paradigmenwechsel

Mit dem GKV-Finanzstabilisierungsgesetz soll die Preisbildung für neue Wirkstoffe geändert werden. Der

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